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Auf dieser Seite möchte ich Ihnen das Land, in dem ich die nächsten zwölf Monate verbringen werde, etwas näher vorstellen. Anfangs werde ich vor allem auf andere Webseiten verweisen, denn „Copy&Paste“ alleine ist nicht nur eine Verletzung des Urheberrechts, sondern macht auch keinen Spaß und ist wenig sinnvoll. Deshalb werde ich dann während meines Auslandsaufenthaltes einige Besonderheiten, Bräuche und ähnliches vorstellen.

  • Für allgemeine Informationen und einen ersten Überblick über das Land, sowie um die Reise- und Sicherheitshinweise einsehen zu können, bietet sich die Webseite des Auswärtigen Amtes an.
  • Eine detailliertere Webseite über Burkina Faso ist die in Zusammenarbeit der Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit (V-EZ) und der inWEnt mit vier Partnerorganisationen entstandene Landeskundliche Informationsseite.
  • Sehr zu empfehlen ist auch der 10 minütige Film über Burkina Faso, der im Dezember 2003 in der Sendereihe „Mit offenen Karten“ auf Arte ausgestrahlt wurde.
  • Für einen Einblick in das Leben Ouagadougous bietet sich auch die Dokumentation von Emanuel Berthé an, die jedoch ihren Fokus auf die Darstellung der Medien in Burkina Faso legt.
  • Videos, Fotos und Berichte über Ouagadougou gibt es auch bei „Cités du monde“ von TV5Monde, dem französischsprachigen Auslandssender, jedoch nur auf Französisch.
  • Auch in der Sendereihe „Autour du monde“ hat TV5Monde einen Film über Burkina Faso gedreht.
  • Für aktuelle Informationen aus Burkina Faso und weitere Übersichten empfehle ich die Seite des Magazins „Jeune Afrique„.

- Begrüßung auf Mooré

So, wo ich jetzt mal wieder im Internet bin, werde ich hier mal über eine sehr interessante Beobachtung berichten: Das Begrüßen in der Kultur der Mossi, die etwas mehr als 50% der Bevölkerung Burkina Fasos ausmachen.

Das Begrüßungsritual ist für die Mossi sehr wichtig und man darf es niemals entfallen lassen. Besonders hier auf den Dörfern merkt man das sehr stark, aber auch in der Hauptstadt, Ouagadougou, hält sich dieser Teil der Kultur sehr stark. Eine Beispielkonversation:

Gesprächspartner 1 (G1): Ne y yebeoogo. (Guten Morgen)

Gesprächspartner 2 (G2): Yebeoog keema? (Wie ist dein Morgen)

G1: Laafi bala. (Gut.)

G2: Zak-ramba? (Und wie geht’s der Familie?)

G1: Laafi. (Gut, danke)

G2: Tuum kibare? (Und was macht die Arbeit?)

G1: Laafi bala. Laafi kibare? (Super. Wie ist deine Gesundheit?)

G2: Laafi. (Gut.)

G1: Zak-ramba. (Und deine Familie?)

G2: Laafi bala. (Alles bestens.)

G1: Tuum yaa laafi? (Und die Arbeit ist auch ok?)

G2: Yaa soama. (Bestens, danke.)

Auch, wenn sich die Mossi auf Französisch unterhalten, läuft das ganze im gleichen Stil ab:

G1: Bonjour.

G2: Le matin va bien?

G1: Qui. Très bien.

G2: Et la famille?

G1: Va bien.

G2: Et le travail?

G1: Aussi bien. Et ton matin?

G2: Ça va bien.

G1: Et la famille?

G2: Tout est bien.

G1: Le travail aussi?

G2: Merci, ça va bien.

Diese Unterhaltung kann endlos so weitergehen, denn es gibt ja noch viele Dinge, nach denen man sich gegenseitig fragen kann… Viel Zeit geht wirklich durch diese Begrüßungen drauf, und dennoch sind sie den Menschen hier sehr wichtig!