Jetzt bin ich seit drei Tagen in Benin. Lomé war doch ganz schön anstrengend, Cotonou ist das aber auch.
Ich bin also am 29. Juni über die Grenez nach Benin und habe einen ganzen Tag in Grand-Popo in einer kleinen Herberge am Strand verbracht. Herrlich. ich war der einzige Gast, hatte den ganzen Gartren für mich (ausser nachmittags ein paar Abiturienten, die das Schulende gefiert haben) und der Strand war direkt vor der Tür ! Leider ist der Seegang sehr stark in am Golf von Benin, sodass ich dort nicht baden war. Aber schon unter einem Pamlendach zu sitzen und einfach in Ruhe lesen zu können, das war herrlich.
Am 30. Juni bin ich dann nach Cotonou weitergefahren, wo mich ein Bekannter einer Freundin von mir abgeholt hat. Ich habe zwei Nächte bei ihm übernachtet, ausserhalb von Cotonou, und ihn auf seine Arbeit begleitet (er arbeitet unter anderem für BPN, einem sozialen Investmentfonds). Wir sind vie in Cotonou rumgekommen, nördlich von Cotonou und auch nach Porto-Novo.
Für die letzen beiden Nächte hat er mir ein Zimmer in einem Studentenwohnheim in Cotonou organisiert. So bin ich freier und ich wollte ihn ja auch nicht die ganze Zeit belästigen. Heute war ich dann in Ouidah (zurück in Richting togolesische Grenze), wo die Sklaven früher verschifft wurden und ich habe einen herrlich langen Spaziergang gemacht, mehrere Stunden, da es heute geregnet hat und schön kühl war.
Hier in Benin gibt es leckeren Käse, der in eine würzig-scharfe Sauce eingelegt ist, schmeckt sehr gut. Sonst gibt es natürlich die “pâte” (wie tô in Burkina Faso) und jede Menge Kekse und Küchlein. Fufu banane ist auch noch eine sehr leckere Sache, die ich hier gegessen habe.
Jetzt gehe ich dann gleich zurück ins Studentenwohnheim und werde mich ein wenig ausruhen und meine Wäsche fertigmachen, die jetzt nach 24 Stunden trocknen hoffentlich mal fertig ist…
Morgen werde ich noch einmal nach Cotonou reingehen und dann geht es nachmittags auch schon wieder nach Ouagadougou für die letzen acht Tage meines Urlaubes.